
Glossar
Hier finden Sie eine Auflistung von Wörtern und Begriffe die im Umfeld
des Funkbereichs, Netzwerk oder Computer Bereich wichtig sind.
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A
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B
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C
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D
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G
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H
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I
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K
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L
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M
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N
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P
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R
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S
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T
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U
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V
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W
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Z
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ADSL - Asymmetric Digital Subscriber Line
-
Asymmetrische Datenübertragung mit unterschiedlichem Downstream/Upstream.
Dies bedeutet unterschiedliche Geschwindigkeiten beim Download und Upload
von Daten. Die Geschwindigkeit des Downloads ist maßgeblich für die Zeit
in der z.B. eine Internetseite geladen wird. Die Geschwindigkeit des
Upload kommt beim Versenden von Daten (z.B. eMail) zum tragen.
Always online
-
Always online kommt aus dem englishen und heißt übersetzt "Immer online".
Das bedeutet Sie können rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag online mit dem
Internet verbunden sein. Aus technischen Gründen muß die Internet-Verbindung
allerdings alle 24 Stunden kurz unterbrochen werden.
Analoganschluß
Siehe Telefonanschluß.
Anti-Virus Software
-
Die Anti-Virus Software schützt den PC vor unerwünschten Programmen die
das System beeinträchtigen könnten. In regelmäßigen Abständen werden
alle Dateien des Systems gegen eine regelmäßig aktualisierten Virenkatalog
geprüft und Viren oder Schadprogramme angezeigt, gelöscht oder bereinigt.
Backbone
-
Als Backbone wird das Rückgrat des Netzwerkes bezeichnet. Es ist sozusagen,
die Hauptleitung, durch die alle Daten durchfließen und ist daher auch
entsprechend ausgestattet sein.
Bandbreite
-
Die Bandbreite bezeichnet die Geschwindikeit einer Datenübertragung. Sie
wird in Bits pro Sekunde
gemessen. Bei höheren Geschwindigkeiten werden grössere Einheiten (z.B.
Kbit oder Mbit) verwendet.
1
1.024
1.048.576
128 KB/s = 1.000er DSL
2
2.048
2.097.152
256 KB/s = 2.000er DSL
3
3.072
3.145.728
384 KB/s = 3.000er DSL
6
6.144
6.291.456
768 KB/s = 6.000er DSL
16
16.384
16.777.216
2.048 KB/s = 16.000er DSL
Basisstation
-
Unser WLAN System arbeitet mit einem oder mehreren zentral gelegenen
Basis-Stationen. Diese Stationen funken das Breitband Internet direkt
zu Ihnen nach Hause welches über eine Dachantenne empfangen wird. Sie
sollte Sichtverbindung zur Basisstation haben um eine gute Qualität
gewährleisten zu können.
Byte
-
Mit einem Byte kann umgangssprachlich ein Zeichen gespeichert werden.
Mit einem Kilobyte (also 1024 Bytes) kann man somit 1024 Zeichen speichern.
Zu bessern Veranschaulichung hier eine Übersicht der Speichergrößen:
1
1 Byte = 1 Zeichen = 8 Bits
1
1.024
1.048.576
1 Minute Musik (mp3)
1
1.024
1.048.576
1.073.741.824
500.000 Seiten Text
1 GB entspricht:
- ca. 10.737 Webseiten a 100 kByte aufrufen
- 1024 Minuten MP3 runterladen (16 Stunden Musik, ca. 330 Lieder)
- 1 CD runterladen entspricht 700 MB
- 100.000 eMails austauschen
- 11 Stunden per VoIP telefonieren
- 70 Stunden Online spielen (2 Stunden am Tag)
Client isolation
-
In einem Funknetzwerk, das von mehreren unabhängigen Benutzern
gleichzeitig genutzt wird, muss sichergestellt sein, dass die Benutzer
nicht auf Daten anderer Benutzer zugreifen können. Jeder Benutzer
muss also isoiert vom anderen Benutzer arbeiten können. Diese Isolierung
wird als Client isolation bezeichnet.
Download
-
Der Download oder Downstream bezeichnet die Menge an Daten die von
einem Gerät empfangen werden kann. Sie wird meist in
bit/s
angegeben.
DSL - Digital Subscriber Line
-
Englisch für Digitale Teilnehmeranschlußleitung und bezeichnet Techniken,
um Daten mit hoher Datenübertragungsrate über das Telefonnetz zu
übertragen. Im Gegensatz zu althergebrachen Techniken wird dabei der
zu sendende digitale Datenstrom auf viele parallele Frequenzen
aufgeteilt. Diese befinden sich im Bereich oberhalb von 150 kHz bis zu
2 MHz. Im Prinzip ähnlich wie Kabelfernsehen, bei dem mehrere Sender
(Kanäle) parallel über die Leitung geschickt werden. Die DSL-Kanäle
haben allerdings nur eine sehr viel geringere Bandbreite (64 Kbit/s).
Durch Ausweitung des Frequenzbereiches werden höhere Geschwindigkeiten
erreicht. Damit steigt allerdings auch die Kabeldämpfung an. Daher ist
die Entfernung zum Anschlußpunkt bei DSL maßgeblich für die möglicher
Geschwindigkeit.
DSL Light
-
DSL Light ist die langsame Alternative zu den gewöhnlichen schnelleren
DSL-Anschlüßen. Sie wird in Regionen angeboten, in denen die technischen
Voraussetzungen für einen schnellen DSL-Anschluß nicht gegeben sind.
Die Bandbreite bei DSL Light beträgt max. 384 kbit/s Down- und 64 kbit/s
Upstream.
GB - Gigabyte
Siehe Byte.
Hotspot
-
Der Name Hotspot bezeichnet Punkte (daher der Name Spot) an denen es
möglich ist über WLAN auf ein Netzwerk zugreifen zu können (z.B. das
Internet). Der Hotspot besteht aus einer Basisstation
mit interner oder externer Antenne. Damit Sie diesen zum Internetanschluß
nutzen können benötigen Sie einen WLAN-Adapter.
In den meisten Notbooks, PDAs oder sogard Handys ist er bereits schon
integriert. Hotspots bieten
meist öffentliche Internetzugänge, die per Volumen
oder Zeitguthaben
abgerechnet werden. Vielfach sind diese in Caffés und Hotels zu finden.
Hub
-
Mit einem Hub kann ein Netzwerk erweitert werden. Im Falle dass eine
Netzwerkkomponente zu wenige Netzwerkanschlüsse bietet, können diese
über den Anschluß eines Hubs erweitert werden.
ISDN
-
Der ISDN-Anschluß bietet, neben den herkömmlichen Telefonfunktionen,
weitere Merkmale. Dazu zählen z.B. Makeln (umschlaten zwischen
mehreren Telefonaten) oder die Rückruf-Funktion (Rückruf bei belegt).
Auch über diesen Anschluß kann einen Verbindung ins Internet hergestellt
werden. Da es sich beim ISDN-Anschluß um eine Digitale Verbindung
handelt, ist es möglich eine gering schnellere Verbindung aufzubauen
als beim Analoganschluss.
Allerdings ist hier die Übertagunsrate auf max.
64 Kbit/s
beschränkt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen!
KB - Kilobyte
Siehe Byte.
Letzten Meile
-
Mit der "letzten Meile" bezeichnet mal den Weg zwischen einer
Vermittlungsstelle und dem Endbenutzer/Kunden in einem Haus.
MB - Megabyte
Siehe Byte.
NAT - Network Address Translation
-
Jeder Rechner oder Nutzer des Internets hat eine eindeutige Adresse
(die IP-Adresse). Da die Anzahl der Adressen beschränkt ist und nicht
auf die Rechner oder Komponenten der einzelnen Internet-Benutzer
ausgeweitet werden kann, bekommt jeder Benutzer eine öffentliche
Adresse zugeordnet. Zusätzlich zu dieser im Internet öffentlich
bekannte Adresse werden in einem weiteren privaten Netzwerk
weitere Adressen für die Netzwerkkomponenten des Benutzers vergeben
(wie z.B. Router, PC, Drucker, ...). Diese Adressen liegen im
sogenannten privaten Adressbereich (z.B. 192.168.0.0/16). Damit
Komponenten im privaten Adressebereich mit Komponenten im öffentlichen
Adressbereich kommunizieren können, muß bei der Übergangsstelle die
private Adresse in eine öffentliche Adresse umgesetzt werden. Dies
passiert sowohl bei ausgehenden Daten, als auch bei einkommenden
Daten.
Powerline
-
Powerline bezeichnet die Vernetzung von Netzwerkkomponenten (z.B. Computer
oder Router) über das Hausinterne Stromkabelnetz. Um diese Technik nutzen
zu können wird ein entsprechender Adapter benötigt, der in die Steckdose
gesteckt wird. An diesen Adapter kann dann ein herkömmliches Gerät
eingesteckt und mit Strom versorgt werden sowie ein Netzwerkkabel ein
gesteckt werden.
Radius
-
Über ein Radius-System können mehrere Teilnehmer eines Netzwerkes über
bestimmte Zugangsdaten in einem Netzwerk anmelden.
Richtantenne
-
Eine Richtantenne wird dann benötigt, wenn ein Accesspoint, Hotspot
oder Funksender angepeilt werden muss. Die Richtantenne ist so ausgelegt,
dass sie einen bestimmten Punkt gezielt anpeilen und empfangen kann.
Richtfunk
-
Man spricht von Richtfunk, sobald eine direkte Verbindung von einem
definierten Punkt zu einem anderen definierten Punkt hergestellt wird.
Es ist somit eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung.
Router
-
Zum Verbinden von meheren Netzwerken untereinandern wird ein Router
benötigt. Er kümmert sich um die korrekte Zusendung von Netzwerkpaketen
an die richtigen Empfänger. Meist kommen Router beim Einsatz von
DSL-Anschlüssen zum Einsatz um das Internet mit dem Heimnetzwerk zu
verbinden. Dabei sind DSL-Modem und WLAN in den meisten Router schon
integriert.
SSL - Secure Sockets Layer
-
Unter SSL versteht man die Verschlüsselung von Daten anhand von
Zertifikaten
zur Authentifizierung und den jeweiligen Schlüsselpaaren (öffentlich
und privat) zur Verschlüsselung der Daten. SSL wird heute vor allem
bei Webseiten verwendet, die vertrauliche Daten vom Benutzer zum
Webserver übertragen möchten. Durch SSL ist gewährleistet, dass die
vom Sender verschlüsselten Daten nur vom richtigen Empfänger entschlüsselt
werden können.
SSL Zertifikat
-
Um den Datenaustausch über eine mit SSL
verschlüsselte Verbindung durchführen zu können werden Zertifikate
benötigt. Zertifikate sind Dateien die Informationen über eine Person
oder Teilnehmer beinhalten welche zur Authentifizierung verwendet
werden. Weiterhin beinhaltet das SSL-Zertifikat einen öffentlichen
sowie einen privaten Schlüssel über den die eigentlichen Daten
verschlüsselt werden.
SPI - Stateful Packet Inspection
-
SPI bezeichnet die Art wie eine Firewall die Datenpakete behandelt.
Bei SPI wird jedes Datenpaket eine Verbindung (Session) zugeordnet.
Dadurch kann die Weiterleitung oder Abweisung des Datenpakets
kontextabhängig getroffen werden.
Splitter
-
Über die Telefonleitung empfängt der Nutzer ein gemischtes Signal
(Telefonsignal und DSL-Signal). Dieses Signal muß mittels eines
Splitters in DSL- und Telefonsignale aufgeteilt und auf zwei getrennte
Leitungen ausgegeben werden. An die jeweilige Leitung kann dann das
gewöhnliche Telefon und das DSL-Modem angeschlossen werden.
Telefonanschluß
-
Bisher hatte jeder Haushalt einen eigenen Telefonanschluß an dem das
Telefon angeschlossen ist. Dieser Anschluß kann ebenfalls genutzt
werden um eine Verbindung ins Internet herzustellen. Allerdings werden
bei dieser Technik die Daten analog übertragen. Mit dieser Technik
können max. 54 Kbit/s
übertagen werden und ist somit für den heutigen Standard nicht mehr
geeignet!
Upload
-
Der Upload oder Upstream bezeichnet die Menge an Daten die von
einem Gerät gesendet werden kann. Sie wird meist in
bit/s
angegeben.
Virensoftware
Siehe Anti-Virus Software.
Volumentarif
-
Der Internetzugang wird nach dem verbrauchten Datenverkehr
(Traffic). Der Tarif
besteht meistens aus einer Grundgebühr und einer weiteren Gebühr, die
für den jeweils angefallenen Traffic berechnet wird.
VPN
-
VPN wird immer dann benötigt, wenn zwei getrennte Netzwerke
zusammengeschlossen werden müssen. Meistens bietet sich der Einsatz von
VPN bei Unternehmen mit mehreren Standorten an, um die einzelnen
Filialen untereinander in einem Gesamtnetzwerk zu vereinen. Da eine
VPN-Verbindung mittlerweile über das Internet gemacht wird, muss hier
auch für ausreichende Sicherheit
gesorgt werden.
VPN Verschlüsselung
-
Eine Verbindung von Netzwerken über einen VPN-Tunnel muss auf jeden Fall
verschlüsselt werden um diesen abhörsicher zu machen. Dabei kommen
verschiedene Verfahren zum Einsatz. Die einfachste Verschlüsselung
bietet ein gemeinsamer Schlüssel der bei jeden VPN-Endpunkten bekannt
sein muss. Eine bessere Verschlüsselung wird durch Verwendung von
Zertifikaten
zur Authorisierung sowie einer SSL-Verschlüsselung
zur Datenübertragung verwendet. Eine Verschlüsselung die eine Ebene
tiefer ansetzt ist IPSec. Sie setzt bereits schon bei der TCP/IP-Kommunikation
an.
Webcam
-
Der Begriff Webcam enthält zwei Begriffe: 1. Web, womit allgemein das
Internet gemeint ist, und 2. cam, was zu deutsch Kamera bedeutet. Man
spricht somit von einer Kamera bzw. einem in einem bestimmten
Zeitintervall aktualisiertes Kamerabild, das über das Internet bzw.
den Browser abrufbar ist.
WLAN - Wireless local area network
-
WLAN ist die Abkürzung für Wireless Local Area Network was soviel heißt
wie "drathloses lokales Netzwerk". WLAN nutzt freie Frequenzen und ist
daher zum Massenprodukt mit entsprechend kleinen Gerätepreisen geworden.
Über Funk wird das Netzwerk (LAN),
das sonst über ein Netzkabel verteilt wird, durch die Luft zwischen der
Basisstation, dem Accesspoint, und den Clients, den WLAN-Adaptern im PC,
geleitet.
WLAN Verschlüsselung
-
Da die Datenübertragung beim Einsatz von WLAN über Funk durch die Luft
geschieht, muss eine WLAN-Verbindung entsprechend geschützt werden. Der
heutige Standard ist die WPA2-Verschlüsselung die ausreichend Schutz
gibt und für sicher gilt.
Zeittarif
-
Beim Zeittarif wird der Internetzugang nach der verbrauchten Zeit
die man online im Internet verbingt berechnet. Ein Zeittarif besteht
in der Regel aus einer Grundgebühr und einer weiteren Gebühr, die sich
durch die verbrauchte Zeit berechnet.